Unseren
OWD Kurs haben wir ja nun im Herbst abgeschlossen. Und da wir bisher keine
großen Fans von Eisweste, Kappe und kalten See-Temperaturen sind, haben wir uns
mal umgeschaut, was Taucher im Winter so machen können. Zum einen hat sich da
für uns der Tauch-Club unserer Tauchschule angeboten, über den wir unter
anderem die Möglichkeit haben, regelmäßig und das ganze Jahr über am
Schwimmbad-Training teilzunehmen. Und zum anderen gibt es in Deutschland einige
interessante Indoor-Tauchlocations. Die erste haben wir uns nun mal
vorgenommen: Das Dive4life – den Tauchturm in Siegburg.
Hier der Link - wer mal schauen möchte:
Dive4life Tauchturm Siegburg
Sonntag, 18. November 2012
Samstag, 3. November 2012
Bewegte Bilder aus Nordhausen
Unseren letzten Freiwasser-Tauchgang während des OWD-Kurses haben wir im Sundhäuser See in Nordhausen gemacht. Passend zu den Fotos gibt's hier noch ein Video von Thomas:
Das Brevet Open Water Diver
Inzwischen habe
ich mein Brevet über unsere Tauchschule erhalten. Mit diesem Ausbildungs-Nachweis
im Scheckkarten-Format kann ich mich ab sofort in meine Tauchabenteuer stürzen.
Er kommt ab sofort mit in jeden Urlaub bzw. auf jeden Ausflug, der irgendwie mit
Tauchen zu tun hat, denn er muss an Tauchbasen vorgezeigt werden.
PADI hat – die sind ja schlau - auch gleich eine Liste mitgeschickt, was für Kurse es da noch so gibt. Und das ist eine ganze Menge. Die höchste Stufe im nicht-professionellen Sporttauch-Bereich ist da der Master Scuba Diver. Bis dahin ist es ein langer Weg. Aber das ist auch erst mal nicht mein Ziel. Als erstes werden Thomas und ich mal fleißig üben, üben, üben…. Deshalb haben wir uns nun auch dem Tauchclub unserer Tauchschule angeschlossen, denn dadurch können wir regelmäßig an Übungsstunden im Schwimmbad teilnehmen und so ganz in Ruhe alles vertiefen, was wir bisher im Open Water Diver Kurs gelernt haben. Ja – auch das verhasste Maske-Ausblasen werde ich bis zum Anschlag üben… bis es in Fleisch und Blut übergeht. Vor allem aber treffen wir da auf viele erfahrene Taucher, von denen wir eine Menge lernen können. Ich denke, das wird viel Spaß machen J.
Und dann, irgendwann im nächsten Jahr, werden wir den Advanced Open Water Diver Kurs in Angriff nehmen.
PADI hat – die sind ja schlau - auch gleich eine Liste mitgeschickt, was für Kurse es da noch so gibt. Und das ist eine ganze Menge. Die höchste Stufe im nicht-professionellen Sporttauch-Bereich ist da der Master Scuba Diver. Bis dahin ist es ein langer Weg. Aber das ist auch erst mal nicht mein Ziel. Als erstes werden Thomas und ich mal fleißig üben, üben, üben…. Deshalb haben wir uns nun auch dem Tauchclub unserer Tauchschule angeschlossen, denn dadurch können wir regelmäßig an Übungsstunden im Schwimmbad teilnehmen und so ganz in Ruhe alles vertiefen, was wir bisher im Open Water Diver Kurs gelernt haben. Ja – auch das verhasste Maske-Ausblasen werde ich bis zum Anschlag üben… bis es in Fleisch und Blut übergeht. Vor allem aber treffen wir da auf viele erfahrene Taucher, von denen wir eine Menge lernen können. Ich denke, das wird viel Spaß machen J.
Und dann, irgendwann im nächsten Jahr, werden wir den Advanced Open Water Diver Kurs in Angriff nehmen.
Jetzt habe ich Auftrieb
Im Internet habe
ich mich zu diversen Tarierjackets schlau gemacht – was gut verarbeitet ist,
was in Tests gut abgeschnitten hat, was genügend Auftrieb hat etc.. Ich bin
dann schon mit gewissen Vorstellungen in den Tauchshop gefahren, welche Jackets
für mich infrage kämen. Es gibt da spezielle Jackets für Frauen, die vom
Schnitt her dem weiblichen Körper angepasst sind und daher besonders gut sitzen
sollen. Diese fand ich allerdings beim Testen dann ziemlich unbequem. Nachdem
ich verschiedenste Jackets – Frauen-Jackets und universelle - anprobiert hatte,
wusste ich beim Oceanic Probe sofort: das muss es sein. Es war gleich sowas von
bequem, drückte nirgendwo, hatte alles, was ich so brauchte und sah auch noch
schick aus. Es sieht so aus, als wäre meine Tauch-Farbe also Schwarz und Blau,
wie auch schon mein Tauchanzug.
Das Oceanic Probe HLC ist ein Hybrid-Jacket. Das heißt es hat sowohl seitliche als auch am Rücken angebrachte Luftkammern („Wings“ – sie sehen wirklich aus wie kleine Flügelchen ;-)). Es hat auch eine vernünftig große Luft-Kapazität (Auftrieb), große Taschen, viele stabile D-Ringe (= Ösen, an denen man alle möglichen Haken und Dinge befestigen kann, wie zum Beispiel einen Octopus-Halter oder eine Unterwasser-Kamera) und praktische und einfach zu handhabende integrierte Bleitaschen. Noch dazu ist es leicht und hat relativ große Armausschnitte nach unten hin, was mir gut gefällt, weil ich dadurch mehr Bewegungsfreiheit mit den Armen habe.
Aber das coolste Accessoire ist dieses hier: diese supersüße orange Mini-Notfall-Pfeife, die nur 3 cm lang und Bestandteil der Schnalle am Brustgurt ist. Obwohl sie so klein ist, ist sie ziemlich laut. Das musste Thomas schon ohne Vorwarnung am eigenen Leib erfahren ;-).
Stefan vom Tauchteam WasserFest in Hannover hat mich wieder perfekt beraten und sich ganz viel Zeit für mich genommen. Gute Beratung im Fachhandel weiß ich wirklich sehr zu schätzen. Ich habe mich schon beim Anzug gefragt, wie Leute das machen, die sich alles nur online bestellen... Da ich gute Passform beim Tauchen für besonders wichtig halte, käme das bei mir in Sachen Tauchausrüstung nicht infrage.
Das Oceanic Probe HLC ist ein Hybrid-Jacket. Das heißt es hat sowohl seitliche als auch am Rücken angebrachte Luftkammern („Wings“ – sie sehen wirklich aus wie kleine Flügelchen ;-)). Es hat auch eine vernünftig große Luft-Kapazität (Auftrieb), große Taschen, viele stabile D-Ringe (= Ösen, an denen man alle möglichen Haken und Dinge befestigen kann, wie zum Beispiel einen Octopus-Halter oder eine Unterwasser-Kamera) und praktische und einfach zu handhabende integrierte Bleitaschen. Noch dazu ist es leicht und hat relativ große Armausschnitte nach unten hin, was mir gut gefällt, weil ich dadurch mehr Bewegungsfreiheit mit den Armen habe.
Aber das coolste Accessoire ist dieses hier: diese supersüße orange Mini-Notfall-Pfeife, die nur 3 cm lang und Bestandteil der Schnalle am Brustgurt ist. Obwohl sie so klein ist, ist sie ziemlich laut. Das musste Thomas schon ohne Vorwarnung am eigenen Leib erfahren ;-).
Stefan vom Tauchteam WasserFest in Hannover hat mich wieder perfekt beraten und sich ganz viel Zeit für mich genommen. Gute Beratung im Fachhandel weiß ich wirklich sehr zu schätzen. Ich habe mich schon beim Anzug gefragt, wie Leute das machen, die sich alles nur online bestellen... Da ich gute Passform beim Tauchen für besonders wichtig halte, käme das bei mir in Sachen Tauchausrüstung nicht infrage.
Mein eigener Atemregler
Es gibt ja so ein
paar Teile, die möchte man auch als Tauchanfänger ziemlich schnell haben. Zum einen
aus hygienischen Gründen und zum anderen auch aus Sicherheitsgründen. Bei einem
eigenen Atemregler (wird auch Lungenautomat genannt) kommt beides zusammen. Da hat
man Technik, die man kennt und auf die man sich verlassen kann, und man
lutscht nicht an etwas rum, das schon zig Leute vor einem im Mund hatten. Und
hier mein eigener Atemregler:
1 ist die sogenannte „erste Stufe“. Diese wird an das Ventil der Pressluftflasche geschraubt und sie reduziert im ersten Schritt den sehr hohen Druck in der Flasche auf einen Mitteldruck.
2 ist der Verbindungsschlauch zum Tarierjacket. Damit findet die Luftversorgung statt, die man für sein Jacket braucht, um seine Höhe im Wasser zu regeln. Wenn man Luft ins Jacket lässt, steigt man auf, wenn man Luft ablässt, sinkt man ab.
3 ist das Finimeter. Dieses zeigt an, wie viel Bar Luft noch in der Flasche sind. Dieses sollte man beim Tauchen ständig im Auge behalten, damit einem unter Wasser niemals überraschend die Luft ausgeht.
4 ist der sogenannte „Octopus“. Das ist die alternative Luftversorgung, die beispielsweise der Buddy benutzen kann, wenn er in einem Notfall keine eigene Luft mehr hat. Sie ist inklusive Schlauch immer auffällig gelb markiert, damit man sie im Notfall schnell findet.
5 ist die „zweite Stufe“. Diese reguliert den Mitteldruck nochmal weiter runter auf den idealen Druck, den man zum Atmen unter Wasser braucht. Sie gibt Luft ab, wenn man einatmet und verschließt sich, wenn man ausatmet. Und genau diese zweite Stufe wird nur von mir vollgesabbert und von niemand sonst... ;-).
Ich habe mir eine Scubapro S600 zweite Stufe mit einem C200 Octopus und einer ersten Stufe MK17 kombiniert.
1 ist die sogenannte „erste Stufe“. Diese wird an das Ventil der Pressluftflasche geschraubt und sie reduziert im ersten Schritt den sehr hohen Druck in der Flasche auf einen Mitteldruck.
2 ist der Verbindungsschlauch zum Tarierjacket. Damit findet die Luftversorgung statt, die man für sein Jacket braucht, um seine Höhe im Wasser zu regeln. Wenn man Luft ins Jacket lässt, steigt man auf, wenn man Luft ablässt, sinkt man ab.
3 ist das Finimeter. Dieses zeigt an, wie viel Bar Luft noch in der Flasche sind. Dieses sollte man beim Tauchen ständig im Auge behalten, damit einem unter Wasser niemals überraschend die Luft ausgeht.
4 ist der sogenannte „Octopus“. Das ist die alternative Luftversorgung, die beispielsweise der Buddy benutzen kann, wenn er in einem Notfall keine eigene Luft mehr hat. Sie ist inklusive Schlauch immer auffällig gelb markiert, damit man sie im Notfall schnell findet.
5 ist die „zweite Stufe“. Diese reguliert den Mitteldruck nochmal weiter runter auf den idealen Druck, den man zum Atmen unter Wasser braucht. Sie gibt Luft ab, wenn man einatmet und verschließt sich, wenn man ausatmet. Und genau diese zweite Stufe wird nur von mir vollgesabbert und von niemand sonst... ;-).
Ich habe mir eine Scubapro S600 zweite Stufe mit einem C200 Octopus und einer ersten Stufe MK17 kombiniert.
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