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Sonntag, 26. Juli 2015

Malediven Tauchsafari M/Y Theia 2015 mit dem Tauchteam Wasserfest

Es war traumhaft.... :-)


Malediven from Thomas Rick on Vimeo.

Ein echtes Highlight: Tauchen mit einem Walhai auf den Malediven

Thomas beim Filmen eines Walhais während eines Tauchgangs auf 15 meter Tiefe:

Walhaie beim Tauchgang auf den Malediven

Und hier das Video, das in diesem Moment entstanden ist - ein echtes Erlebnis:


Walhai from Thomas Rick on Vimeo.
Begegnung mit einem Walhai bei Maamigili, Malediven.

Walhaie - Malediven Tauchsafari M/Y Theia, Frühjahr 2015

Ein Walhai beim Schnorcheln zu sehen ist schon sehr
spannend.

Ein weiteres echtes Highlight war ein Tag, an dem wir einige Walhaie beobachten konnten. Zunächst gab es während der Fahrt vom Kapitän 3 Sichtungen von Walhaien an der Oberfläche, bei denen wir uns schnell unsere Schnorchelausrüstung geschnappt haben und ein wenig mit den Walhaien schwimmen konnten. Das war schon sehr beeindruckend.

Einen Walhai während des Tauchgangs zu treffen
ist einfach atemberaubend.

Aber als wir dann am Nachmittag einen Tauchgang an einer eher unspektakulären Steilwand bei Maamigili gemacht haben, sahen wir plötzlich, als wir uns auf ca. 15 Metern zum Blau umdrehten, ganz gemächlich einen großen Walhai an uns vorbei ziehen. Da stockte uns schon der Atem. Das war ein Anblick, den ich wohl nie vergessen werde. Das war für mich der schönste und beeindruckendste Moment während unser 2 Wochen Tauchsafari auf den Malediven.

Durch die Kombination aus den vielen Highlights bei den Begegnungen mit den Unterwasser-Lebewesen, dem wirklich schönen Tauchsafari-Schiff Theia inkl. Crew, dem super Wetter und dem Vollcharter unter Freunden wird diese Tauchsafari vermutlich lange Zeit nicht zu toppen sein.

Samstag, 25. Juli 2015

Tolle Nachttauchgänge - Malediven Tauchsafari M/Y Theia, Frühjahr 2015

Zwei der Tauchgänge auf unserer Safari waren Nachtauchgänge. Und beide waren ein echtes Abenteuer. Am Alimatha House Reef im Vaavu Atoll gab es eine Menge Ammenhaie und Stachelrochen zu sehen, die oft sehr dicht an uns vorbei schwammen. Für meinen Geschmack waren insgesamt aber viel zu viele Taucher an diesem Ort im Wasser - zum einen von der Insel und zum anderen von den zahlreichen Tauchsafari-Schiffen, die ringsherum lagen. Das hatte schon etwas von ganzen Reisegruppen, die da unterwegs waren.

Sehr viel schöner war der Tauchgang am Maya Thila im Ari Atoll. Dort waren wir mit einem anderen Safariboot allein. Beim Briefing sagte der Guide, dass wir Haie, Stachelrochen, Muränen und Makrelen bei der Jagd beobachten würden. Und das war in der Tat so. Wir waren mittendrin. In der Nacht bei der Jagd sind die Tiere sehr viel schneller und hektischer unterwegs als bei Tag. Da ist man aus dem Staunen nicht mehr heraus gekommen und hat sich im Schein der Tauchlampen teilweise auch mal verjagt, als schnelle Bewegungen aus dem Dunkel heraus kamen. Interessant war es auch, als wir plötzlich von einem Schwarm kleiner blauer Fische umgeben waren, die uns offensichtlich nicht wahrgenommen haben. Denn sie prasselten förmlich auf unsere Neoprenanzüge. Gleich im Anschluss schossen große Makrelen in diesen Schwarm, um zu fressen und rauschen so direkt an uns vorbei. Das kann man auf dem Video von Thomas gut erkennen und auch hören:


Nachttauchgänge am Alimatha Reef und Maaya Thila, Malediven.

Noch mehr bunte Unterwasserwelt - Malediven Tauchsafari M/Y Theia, Frühjahr 2015

Junge Adlerrochen tummeln sich am Riff

Tolle Farben!

Eine Süßlippe lässt sich genüsslich von zwei
Putzerfischen reinigen

Thomas auf der Suche nach spannenden Video-
Motiven am Riff

Anemonenfisch an einer Blasenanemone

Ein scheuer Oktopus

Karettschildkröte

Stachelrochen waren an der Tagesordnung auf
den Malediven

Wenn kein größerer Fisch in der Nähe ist, dann sucht
sich ein Schiffshalter auch mal einen Taucher als
Transportmittel aus...

Interessante Ansaug-Oberfläche eines Schiffshalters - perfekt
zum Andocken unter Haien, Mantas und anderen
größeren Meereslebewesen

Warten im Blauwasser auf Hammerhaie - leider kein
Glück gehabt auf dieser Safari

Bunte Unterwasserwelt - Malediven Tauchsafari M/Y Theia, Frühjahr 2015

Ein großer Schwarm Schnapper

Das spannendste am Tauchen ist, dass man nie genau weiß, was einen unter der Oberfläche erwartet. Auf den Malediven wird es aber in jedem Fall immer bunt. Ich liebe bunte Fischis! :-)

Danke an Barbara vom Tauchteam Wasserfest, die viele der Fotos rund um unsere Malediven-Tour beigesteuert hat! :-)


Riesenmuräne


Kugelfisch


Leicht zu übersehen: ein
Geisterpfeifenfisch


Ein stattlicher Zackenbarsch


Auf unserer Malediven-Tour gab es
auch viele schöne Wracks zu sehen


Bunt bewachsene Schiffsschraube


Im Aquarium fühl ich mich wohl :-)


Schöne intakte Korallen




Napoleonfisch


Ganz viel Buntes


Mittendrin statt nur dabei

Tauchen mit Mantas - Malediven Tauchsafari M/Y Theia, Frühjahr 2015

Es gab viel Stoff für Thomas' Videokamera bei unserer Tauchsafari auf den Malediven - besonders an den Manta-Putzer-Stationen:


Mantas from Thomas Rick on Vimeo.
Mantas am Himandhoo Rock, Malediven.

Haie und Mantas - Malediven Tauchsafari M/Y Theia, Frühjahr 2015

Ein Weißspitzen-Riffhai nahe unter der Oberfläche

Während unserer zweiwöchigen Tauchsafari-Tour mit der Theia hatten wir besonders viel Glück. Bei fast jedem Tauchgang gab es Haie zu sehen - meist Weißspitzen-Riffhaie und die etwas kräftigeren und größeren grauen Riffhaie sowie Ammenhaie. Besonders in den "Channels", den Kanälen zwischen zwei Inseln am Außenrand der Atolle, gab es bei ordentlich Strömung oft größere Gruppen an Haien.

Ein grauer Riffhai im Blauwasser

Ein Weißspitzen-Riffhai

Wir sind auch einige Manta-Putzerstationen angefahren - und auch hier hatten wir großes Glück und konnten meist mehrere Mantas beobachten, die ihre Kreise über den Putzerstationen gezogen haben und sich von den Putzerfischen von Parasiten haben befreien lassen. Die Putzerstationen waren etwas höher gelegene Korallen- bzw. Felsformationen, um die man sich am besten ruhig unten am Rand herum platzierte, um die Unterwasserlebewesen nicht zu stören. Dann konnte man das bunte Treiben über einem hervorragend beobachten. Die "fliegenden Teppiche" schwebten dann - oft in Gruppen - elegant über uns hinweg und kamen immer wieder zurück. Das waren wirklich atemberaubende Momente.

Mantas schweben elegant durchs Wasser

Mantas über der Putzerstation

Wenn gerade keine Mantas dort waren, nutzten andere kleinere Fische die Putzerstation und sie machten sofort wieder Platz machen, wenn größere Fische oder Mantas ankamen - ganz einfach: ober sticht unter. Es war ein ständiges Kommen und Gehen und dadurch gab es viel zu sehen. Und so ein Tauchgang, bei dem man sich nicht wirklich viel von der Stelle bewegt, dadurch einen geringen Luftverbrauch hat und auch lange tauchen kann, ist trotzdem viel zu schnell wieder vorbei.

Oft sind die Mantas nur 1-2 Meter über unseren
Köpfen vorbei geflogen

Schiffshalter an der Unterseite der Mantas

In einer Nacht kamen die Mantas sogar direkt zu unserem Schiff zum Fressen. Vom Licht des Schiffes wurde Plankton angezogen, das sich in großen Wolken im Wasser direkt unter der Oberfläche ansammelte. Die Mantas kamen dann mit offenem Maul vorbei, um das Plankton aus dem Wasser zu filtern und haben immer wieder ihre Kreise gezogen. Das war schon faszinierend.


Faszinierender Anblick: ein kleiner Manta
kommt zum Plankton-Filtern bis dicht unter die
Oberfläche

Tauchsafari-Schiff M/Y Theia - Malediven, Frühjahr 2015

Das perfekte Tauchsafari-Schiff: die M/Y Theia

Viel Platz zum Relaxen an Bord der Theia

Kapitän Hussain auf der Theia

Ein schönes Sonnendeck zum Entspannen

Im März 2015 haben wir mit 14 Tauch-Freunden vom Tauchteam Wasserfest zwei super Wochen Tauchsafari als Vollcharter auf der Theia verbracht. Die Tour führte uns von Male im Nord Male Atoll über das Süd Male Atoll bis zum Vaavu Atoll und dann über das Ari Atoll zurück nach Male. Die Motoryacht Theia ist ein schönes und geräumiges Schiff, dass perfekt auf die Bedürfnisse von Tauchern ausgelegt ist und keine Wünsche offen lässt. Insgesamt ist alles sehr geräumig, sauber und gut gepflegt. Die gesamte Crew legt sich wirklich richtig ins Zeug, ist total freundlich und immer hilfsbereit. Das Essen war hervorragend - wichtig für Taucher, die nun mal immer hungrig sind ;-). Es gab viel Fisch, der oft tagsüber vom Boot aus geangelt und abends dann frisch auf den Tisch gebracht wurde.

Die Crew angelt Fisch fürs Abendessen

Das Essen auf der Theia ist hervorragend -
es gibt viel frisch gefangenen Fisch

Ein großes Lob geht auch an die beiden Guides Hassan und Apen, die erstens wirklich alle der insgesamt 34 möglichen Tauchgänge auf dieser Tour mitgemacht haben und zweitens bestens vertraut waren mit den Tauchspots. Und die Tauchgänge wurden von den beiden professionell geplant, gebrieft und umgesetzt. Häufig waren wir das einzige Boot am Tauchplatz. Gut hat mir dabei auch gefallen, dass die Guides sehr auf Sicherheit bedacht waren und auch großen Wert darauf gelegt haben, die Unterwasserwelt nicht zu stören.

Zwei tolle Guides auf der Theia: Hassan und Apen

Sehr hilfsbereit und gut war auch die Crew an Bord des Tauch-Dhonis, vom dem aus alle Tauchgänge gemacht wurden und auf dem auch die ganze Zeit unsere Ausrüstung war. Einziger Verbesserungsvorschlag wäre, auch Nitrox anzubieten. Viele der Tauchgänge gehen auf 30 Meter und bei ca. 3 Tauchgängen am Tag ist das schon sinnvoll. Generell hat man es bei den Tauchgängen auf den Malediven mit schwacher bis starker Strömung zu tun. Besonders in den Channels - zur Außenseite der Atolle hin - herrscht oft mittlere bis starke Strömung. Aber gerade dort findet man dann natürlich auch viel Großfisch vor. Ich persönlich hatte viel Respekt vor der Strömung und teilweise auch so meine Mühe damit. So habe ich auch den ein oder anderen Tauchgang ausgesetzt, wenn es im Briefing hieß, dass es starke Strömung geben wird. Aber ich habe in den zwei Wochen unter Wasser sehr viel über Strömung gelernt und bewege mich jetzt viel sicherer darin. Wir alle waren mit der Theia und allem drum herum wirklich sehr zufrieden.


Der Kapitän des Dhoni hat uns auf den Punkt zu
unseren Tauchplätzen gebracht


Nach dem Tauchgang mit den Dhoni zurück zur Theia
zu fahren und zu wissen, dass dort schon ein leckeres
Mittagessen wartet - herrlich!


Eine tolle Tauchsafari an Bord der Theia
mit einer klasse Crew!

Donnerstag, 27. März 2014

Mein Fazit von unserer ersten Tauchsafari

Das war ja nun unsere erste Tauchsafari. Wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht, wie das Tauchen sein wird, ob es langweilig sein könnte, eine ganze Woche auf einem kleinen Schiff zu sein, ob man es mit so vielen Leuten auf kleinstem Raum gut klar kommt und ob wir Seekrank werden.



Aus meiner Sicht gab es folgende Vorteile:
  • Eine Tauchsafari ist Tauchen pur - mehr Tauchen geht nicht pro Tag (vom Early Morning bis zum Nachttauchgang)
  • Man erreicht per Safari-Schiff abgelegene Tauchplätze, die man mit Tagesbooten nicht erreichen kann - z.B. die wirklich lohnenswerte SS Turkia in unserem Fall
  • Dadurch, dass man praktisch keine Wege hat (kaum Schleppen der Ausrüstung) und die Crew sehr hilfsbereit ist, ist das Tauchen äußerst komfortabel
  • Man hat bequeme Oberflächenzeiten, weil man wegen der immer fertig zusammengebauten Ausrüstung kaum Vor- oder Nachbereitungszeiten für die Tauchgänge hat. Die Flasche bleibt immer am Jacket.
  • Wenn der Kapitän gut ist, kann er es steuern, dass man nicht zu sehr in die Taucher-Massen an den Highlight-Tauchspots gerät (z.B. Early Morning oder Tauchgang am Nachmittag, wenn die Tagesboote schon wieder weg sind)
  • Das Preis-Leitungs-Verhältnis erscheint mir bei Tauchsafaris sehr gut im Gegensatz zum Tauchen von Land aus.


Folgende Punkten sollte man bei einer Tauchsafari berücksichtigen:
  • Die Guides und Briefings müssen gut sein, damit man wirklich an den guten Tauchplätzen landet und die Highlights der Tauchspots erklärt bekommt - egal ob man mit Guide taucht oder nach dem Briefing auf eigene Faust loszieht
  • Bei den Mittauchern muss man Glück haben auf so kleinem Raum. In unserem Fall hatten wir einen Vollcharter, was perfekt war. Dadurch hatten wir einen sehr netten Mix an Leuten, die wir kannten.
  • Es ist wichtig, dass das Schiff vernünftige Sicherheits-Ausstattung an Bord hat, wie z.B. Notfall-Sauerstoff, Ortungssysteme wie ENOS o.ä.
  • Möglichkeit von Seekrankheit

Alles in allem hat uns unsere erste Tauchsafari sehr viel Spaß gemacht und vor allem: Lust auf mehr. Die Tauchplätze waren toll - ein schöner Mix aus Wracks und Riffen. Das Essen auf der Seawolf Soul war hervorragend - wenn man da nicht zunehmen will, hilft nur tauchen, tauchen, tauchen... Die Kabinen waren zweckmäßig eingerichtet und sehr sauber. Das ganze Schiff wurde von der Crew immer sehr gut sauber gehalten. Insgesamt war die Crew inkl. Guides sehr nett und hilfsbereit.


Es gab nur zwei Punkte mit Optimierungsbedarf:
  1. Die Nitrox-Anlage war defekt, so dass wir mit normaler Luft tauchen mussten.
  2. Die Guides könnten insgesamt ein klein wenig engagierter sein - aber es war noch im Rahmen.
Insgesamt war es eine sehr schöne, entspannte und erholsame Woche für uns mit vielen tollen Tauch-Erlebnissen.

Wir waren unterwegs mit der Seawolf Soul im Roten Meer, Ägypten, im November 2013 und haben die Nord-Tour inkl. Wracks und der SS Turkia gemacht.

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