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Sonntag, 8. Februar 2015

Im Dive4life in Siegburg nach längerer Tauchpause


Meine letzte Tauchaktivität in 2014 war der Underwater Navigator Kurs im August. Ab September musste ich leider eine längere Tauchpause einlegen, da bei mir eine Schulter-OP anstand. Der Doc hat mir das Tauchen für einige Monate verboten. Es war hart, denn ich musste dadurch auch einen geplanten Tauch-Urlaub im Oman, bei dem es Aussicht auf Walhaie gab, stornieren, aber ich war geduldig... und im neuen Jahr war ich prompt am 2.1.2015 wieder im Wasser.

Als soften Start-Tauchgang habe ich mir das Dive4life in Siegburg ausgesucht, um zu schauen, wie es mit der Schulter läuft. Und es lief gut nach der langen Durststrecke! Endlich wieder tauchen! Wir haben im Januar dann gleich noch ein weiteres Tauch-Wochenende in Siegburg eingelegt und danach fühlte ich mich wieder richtig fit, um auch mal wieder outdoor zu tauchen und mein Equipment auch mal wieder ein Stück zu schleppen.






Donnerstag, 28. Februar 2013

Die Dekoboje – Drachen steigen lassen unter Wasser


Unseren Ausflug nach Siegburg haben wir genutzt, um mal ein bisschen mit der Dekoboje zu üben. In vielen Urlaubs-Tauchgebieten ist das ja Pflicht, wenn man im Meer vom Boot aus taucht. Und schließlich wollen wir ja auch irgend wann mal ins Meer ;o).

Das mit der Boje klingt eigentlich ganz einfach, aber das ist es gar nicht und erfordert einige Übung. Mein Problem am Wochenende war, dass ich mich meist so sehr auf die Boje konzentriert habe, dass ich beim hantieren gar nicht gemerkt habe, wie schnell ich von den 5 Metern aus plötzlich nach oben ab gegangen bin. Erst mein Computer hat mich mit wildem Piepsen erinnert, dass ich viel zu schnell aufsteige.



Nachdem ich die Boje aus meiner Jacket-Tasche gefummelt und auseinander gefaltet hatte, habe ich meinen Oktopus genommen, um die Boje mit Luft zu füllen. Gleichzeitig habe ich versucht, das Reel nicht fallen zu lassen und mit einer halben Hand auch noch meine UW-Kamera festzuhalten, die ich auch noch dabei hatte. Zuerst ist die meiste Luft an der Boje vorbei gegangen. Dann musste ich die Boje im richtigen Moment loslassen, um eben nicht mit hoch gezogen zu werden. Und natürlich dem Reel freien Lauf lassen, um mir keine heißen Finger zu holen. Da ist ganz schön Zug dahinter. Thomas ist da etwas begabter als ich.



Von einem alten Tauchhasen habe ich zwischendurch den Tipp bekommen, vorher ein bisschen negative Tarierung herzustellen, um nicht gleich wieder nach oben zu steigen. Und nach ein paar Wiederholungen war ich dann auch zufrieden mit mir.

 
 

Mittwoch, 27. Februar 2013

Ein tolles Wochenende im Dive4life


Am letzten Wochenende konnten wir endlich mal wieder ausgiebig tauchen. Mit einer Gruppe von über 20 Tauchern aus dem Tauchteam WasserFest in Hannover sind wir nach Siegburg ins Dive4life gefahren. Insgesamt 4 Tauchgänge haben Thomas und ich uns im bis zu 20 m tiefen Wasser gegönnt und die Gelegenheit genutzt, mal ein bisschen mit der Dekoboje zu üben und unsere Unterwasserkameras auszuprobieren – dazu später aber mehr.


Neben dem Tauchen selbst ist es aber auch immer richtig toll, mit den ganzen Tauchkollegen zu plaudern. Denn irgendjemand war immer gerade an einer tollen Tauchlocation im Urlaub oder es steht ein Tauchurlaub bevor. Für uns ist es immer superspannend zu hören, wie die Tauchplätze gefallen haben, welche Fische die Leute gesehen haben und was sie allgemein so beim Tauchen erlebt haben. Und spannende Orte gibt es nicht nur in exotischen Ländern, sondern sehr oft auch in Deutschland und gar nicht mal so weit weg von Hannover. Nach so einem Wochenende fährt man immer mit vielen tollen Anregungen und Ideen für kommende Tauchausflüge nach Hause. Ach, Tauchen ist einfach toll…


Und der Tag wird kommen, an dem Thomas und ich auch endlich mal die Unterwasserwelt im offenen Meer erleben werden…. denn bisher waren wir nur im Rahmen des OWD in zwei Seen unterwegs und ansonsten nur im Dive4life oder im Schwimmbad.

Hier hatte ich das Dive4life schon einmal etwas ausführlicher beschrieben für alle, die dort vielleicht auch mal tauchen wollen:
Dive4life

Sonntag, 13. Januar 2013

Silvestertauchen

Der Winter in Deutschland lädt ja nicht gerade zum Tauchen ein – zumindest, wenn man draußen tauchen möchte… Aber glücklicherweise haben Thomas und ich ja das Dive4life für uns entdeckt, wo wir uns seit unserem OWD-Kurs schon das ein oder andere Wochenende rum getrieben haben.



Besonders schön war es beim Silvestertauchen. Den letzten Tag des Jahres mit dem Hobby zu verbringen, das man im alten Jahr neu für sich entdeckt hat und das es bei uns direkt auf Platz 1 unserer Lieblingsbeschäftigungen gebracht hat, ist wirklich superschön. Hat uns total viel Spaß gemacht und war ein sehr entspannter Jahresausstieg. Nur der Sekt verwässert immer so schnell ;o).

Montag, 19. November 2012

Dive4life Tauchturm Siegburg

Hier noch ein kurzes Video aus dem Dive4life:

Für Tauchanfänger wärmstens zu empfehlen

Alles in allem waren die drei Tage in Siegburg rundum super-schön. Die Zeit unter Wasser hat Thomas und mir als Tauch-Anfänger richtig viel gebracht. Wir konnten uns in Ruhe mit unserer Ausrüstung vertraut machen, alles Mögliche unter Wasser ausprobieren, uns richtig Zeit nehmen und das ganze genießen. Ich persönlich bin inzwischen sehr viel ruhiger und entspannter beim Tauchen. Ich kann das jedem Tauchanfänger nur empfehlen, dort mal hin zu fahren.



Der Tauchturm ist zwar kein Freiwasser, trotzdem kann man sich die Tauchgänge hier mit Stempel vom Dive4life in sein Logbuch eintragen – es werden dort ja entsprechende Tiefen erreicht. Wir haben in den drei Tagen 8 Tauchgänge gemacht in maximal 18-20m Tiefe und haben insgesamt 6 Stunden Zeit unter der Wasseroberfläche verbracht.


In Kürze geht’s wieder nach Siegburg – dieses Mal zusammen mit 18 Leuten aus unserer Tauchschule. Darauf freuen wir uns jetzt schon riesig. Und in Gesellschaft macht‘s sicher noch mal so viel Spaß – vor allem auch beim „Après-Dive-Bierchen“ im Brauhaus J.

Hai-Alarm

Besonders gut gefällt mir der Hai im Becken. Aus der Ferne sieht er sogar echt aus. Für den Hai gilt aber no touchy touchy only looky looky. Er ist das bliebteste Fotomotiv im Becken, schätze ich. Zumindest schwimmen immer viele Taucher mit Kameras rund um ihn herum.




Tag 2 im Dive4life

Für den nächsten Tag hatten wir uns eine Tageskarte gebucht – diese ist von 10 Uhr bis 19 Uhr gültig. Da Freitag war, war es auch an diesem Tag relativ leer – sehr angenehm. Unseren ersten Tauchgang haben wir wieder auf der untersten Ebene begonnen. Bei den darauffolgenden 3 Tauchgängen sind wir dann auf ca. 5-8 Metern geblieben. Mittags haben wir eine etwas längere Oberflächenpause gemacht und vor dem Tauchcenter-Bereich eine Kleinigkeit gegessen. Dort gibt es Tische, an denen man Essen aus dem Hotel bestellen kann. So muss man die Anlage nicht verlassen, kann mit nassen Haaren sitzen und anschließend gleich wieder ins Wasser gehen. Wir haben unsere Tauchzeit an diesem Tag wirklich voll ausgenutzt. Hat richtig viel Spaß gemacht.








Wenn man unter die Felsvorsprünge oder unter die Hausdächer taucht, sieht man die an der Decke gesammelte ausgeatmete Luft, die nicht nach oben entweichen kann. Auf den Fotos kann man das nicht so gut sehen, aber unter Wasser schimmert das wie Quecksilber.


Unsere ersten Tauchgänge im Dive4life

Das Personal im Tauchcenter beim Check in und auch sonst ist sehr nett. Nach dem Prüfen unserer Brevets und der ärztlichen Bescheinigung wurde uns erst einmal die Anlage kurz erklärt und dann haben wir unser Blei bekommen. Nachdem wir am Beckenrand unsere Ausrüstung zusammengebaut und angezogen haben, sind wir über eine Treppe auf die erste Ebene gegangen, auf der man gut stehen kann, um seine Flossen anzuziehen.




Zwischen der Oberfläche und der 7-m-Ebene gibt es in verschiedenen Ebenen Trainingsplattformen. Unseren ersten Tauchgang haben wir damit begonnen,  langsam an einem Seil bis zur untersten Ebene auf ca. 20 m Tiefe abzutauchen.



Dort haben wir uns dann 10 Minuten umgeschaut und sind anschließend auf die 7 m aufgestiegen, wo wir erst mal ein paar Dinge wir Maske ausblasen etc. geübt haben. Wenn man das ein paar Mal hintereinander gemacht hat, ist es gar nicht mehr so schlimm ;-). Da es viele Säulen und Statuen auf dieser Ebene gibt, kann man auch prima Slalom tauchen und so das vernünftige Fortbewegen im Wasser üben.




Beim ersten Tauchgang bin ich noch mit 8 kg Blei getaucht, wie damals auch bei der Ausbildung im Pool. Der Tauchlehrer am Eingang hatte mich fast ausgelacht, als ich 8 kg haben wollte und mir gesagt, ich bräuchte maximal 4 kg. Und so war es dann auch. Nach dem ersten Tauchgang habe ich den Bleitest im Wasser gemacht. Dabei nimmt man sich die geschätzte Menge Blei, lässt sämtliche Luft aus dem Jacket, atmet an der Oberfläche tief ein und sollte, wenn man die richtige Menge hat, genau auf Augenhöhe an der Wasseroberfläche treiben. Wenn man dann ausatmet, sinkt man langsam ab. 4 kg waren perfekt für mich. Dass ich während der Ausbildung deutlich mehr Blei brauchte lag daran, dass ich da immer recht aufgeregt war – dann atmet man automatisch hecktischer und tiefer und hat dadurch natürlich mehr Auftrieb. Im Dive4life war ich nun aber völlig entspannt und brauchte so auch entsprechend weniger Blei.



Nach unserem ersten Tauchtag, an dem wir insgesamt zwei Tauchgänge gemacht haben, war ich total happy, fast euphorisch und total begeistert vom Tauchen. Ich war die ganze Zeit über total entspannt und hatte auch keinerlei Angst mehr im Wasser. Yes…… Zum Tagesabschluss sind wir zu Fuß zu dem etwa 10 Minuten entfernten Siegburger Brauhaus gelaufen und haben es uns dort gut gehen lassen. Tauchen macht eindeutig Hunger und Durst ;-). Thomas und ich haben uns dabei über unsere Erlebnisse ausgetauscht und schon mal überlegt, was wir am nächsten Tauchtag alles ausprobieren wollten.

Tipp für alle Dive4life-Besucher: unbedingt abends ins Siegburger Brauhaus gehen. Das Essen ist super - das Bier selbstverständlich auch ;-)!

Sonntag, 18. November 2012

Das Dive4Life in Siegburg


Die meisten Indoor-Tauchlocations befinden sich gebündelt in Nordrhein-Westfalen – doch ein ganzes Stück von Hannover entfernt. Da wir im November aber ein paar Tage Urlaub hatten, haben wir uns auf den Weg nach Siegburg gemacht, um das Dive4life dort zu. Und zwar für 3 Tage. Die lange Anfahrt von ca. 2,5 Stunden muss sich ja auch lohnen. Die Tauchanlage ist eingebunden in einen Komplex, zu dem auch das Hotel Oktopus, ein Hallenschwimmbad, ein Freibad und ein Wellness-Bereich gehören. Das Hotelzimmer war schön groß und mit Extra-Platz für die ganze Tauch-Ausrüstung. Unser Zimmer lag auf der gleichen Ebene mit dem Tauchcenter, so dass wir nur ein paar Schritte über den Flur machen mussten und so direkt ins Tauchcenter gehen konnten. Das Dive4life bucht man am besten in Voraus per Internet – so kommt man auch an vergünstigte Eintrittspreise. Man hat die Wahl zwischen Tageskarten (von 10 Uhr bis 19 gültig), Abendkarten oder Stunden-Karten (4 Stunden oder 2 Stunden), bei denen man sich sein Zeitfenster selbst aussuchen kann. Wir haben uns für die drei Tage so viel Tauchzeit gebucht, wie möglich. Am Donnerstag und Freitag waren nicht sehr viele andere Taucher dort – das war für uns Anfänger natürlich perfekt, um in Ruhe zu üben. Samstag war es dann schon voller – teilweise waren geschätzt 30 Taucher gleichzeitig im Wasser.


Die gesamte Anlage ist sehr schön, sauber und gut gepflegt. Man merkt, dass das Ganze auch noch recht neu ist – wenige Jahre alt. Den Eingangsbereich bildet ein gut sortierter Tauchshop. Dahinter ist die Anmeldung für den Tauchturm. Dort wurden zuerst unsere Brevetierungen und auch die ärztliche Tauch-Tauglichkeits-Bescheinigung geprüft, die Pflicht sind. Pflicht ist auch das Tauchen mit einem Tauchcomputer. Sämtliche Ausrüstung kann man sich dort ausleihen. Wir hatten unsere Ausrüstung komplett mitgebracht. Nur die Flaschen und Blei haben wir uns dort besorgt – beides ist immer bei den Eintrittskarten im Preis enthalten. Man kann sich im Rahmen seiner gebuchten Zeit jederzeit neue gefüllte Flaschen holen – wann immer man will. Sehr komfortabel. Neben sauberen Umkleiden, Duschen und Spinden, in die man während der Tauchgänge seine Wertsachen einschließen kann, gibt es eine Menge Sitzecken, in denen man seine Oberflächenpausen verbringen kann. Die Wassertemperatur liegt bei angenehmen 25 Grad und war für uns mit unseren 5 mm-Anzügen daher perfekt. Die Lufttemperatur ist ähnlich wie in einem Hallenbad, so dass man während der Oberflächenpausen gut im Badeanzug bleiben kann ohne zu frieren.


Um das Tauch-Becken herum gibt es ausreichend Platz, in Ruhe seine Tauchausrüstung anzulegen. Das runde Tauch-Becken an sich ist ziemlich beeindruckend. Im oberen Bereich hat es einen Durchmesser von ca. 18 Metern bis auf eine Tiefe von 7 Metern. Auf den 7 Metern ist die Zwischenebene sehr schön gestaltet – mit Skulpturen, Säulen, Ruinen und Höhlen. Dort verjüngt sich dann der Durchmesser auf ca. 10 Meter und es geht auf eine Tiefe von 20 Metern runter. Ganz unten finden sich auch nochmal schön gestaltete Bereiche. Das gesamte Becken fasst etwa 3 Millionen Liter Wasser mit perfekten Sichtverhältnissen. Alle Ebenen sind nett beleuchtet – unten etwas dunkler als oben. Im oberen Bereich des Beckens sind Fenster im Wasser zum direkt angrenzenden Hallenbad. Dort stehen oft Kinder und schauen den Tauchern zu. Sie freuen sich riesig, wenn man zum Fenster taucht und ihnen zuwinkt.

Die obere Ebene auf 7 m Tiefe - im Hintergrund
die Fenster, die direkt zum Hallenbad führen:

Blick von der 7 m-Ebene runter auf die 20 m-Ebene:

Auf einem der Tische im Tauchcenter stand eine Miniatur der Anlage:

Tauchgelegenheiten im Winter

Unseren OWD Kurs haben wir ja nun im Herbst abgeschlossen. Und da wir bisher keine großen Fans von Eisweste, Kappe und kalten See-Temperaturen sind, haben wir uns mal umgeschaut, was Taucher im Winter so machen können. Zum einen hat sich da für uns der Tauch-Club unserer Tauchschule angeboten, über den wir unter anderem die Möglichkeit haben, regelmäßig und das ganze Jahr über am Schwimmbad-Training teilzunehmen. Und zum anderen gibt es in Deutschland einige interessante Indoor-Tauchlocations. Die erste haben wir uns nun mal vorgenommen: Das Dive4life – den Tauchturm in Siegburg.

Hier der Link - wer mal schauen möchte:
Dive4life Tauchturm Siegburg

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