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Donnerstag, 13. Juni 2013

Tauchen auf Aruba

Do 18.4.2013
Insel: Aruba/Karibik
Ort: Oranjestad
Dive Spots: Wrack Pedernalis + Wrack Antilla
Tauchbasis: red sail sports
2 Bootstauchgänge




Nachdem wir auf St. Thomas Blut geleckt hatten, was Wracks angeht, haben wir uns jetzt besonders auf die beiden Tauchgänge auf Aruba gefreut – zwei Wrack-Tauchgänge. Beide Wracks sind mit bunten Korallen bewachsen und in und um die Wracks herum wimmelt es nur so von Fischen. Hier haben wir besonders viele größere Fischschwärme gesehen. Wenn man ein wenig bewegungslos an einer Stelle schwebt, kommen die Schwärme dicht heran und plötzlich ist man mittendrin. Das sieht richtig klasse aus. Dann lassen sich besonders gut Nahaufnahmen machen.












Tauchen in St. Thomas

Mo 15.4.2013
Insel: St. Thomas, US Virgin Islands/Karibik
Ort: Charlotte Amalie
Dive Spots: Wye Reef + Wrack Cartanza Senora
Tauchbasis: Underwater Safaris
2 Bootstauchgänge






Die Bootsfahrt zum Wye Reef war sehr angenehm, da wir ruhige See hatten und unsere Gruppe so klein war, dass jeder viel Platz für sein Equipment hatte. Und so war das Anrödeln auch sehr entspannt. Der erste Tauchplatz war das Wye Riff, an dem es sehr viel Fisch zu sehen gab. Besonders beeindruckt hat uns aber der zweite Spot, denn er war unser erstes Wrack, dass wir im Meer betaucht haben. Die relativ große Castanza Senora ist in mehrere Teile zerfallen, die ein wenig verstreut liegen. Hätte ich nicht den Atemregler um Mund gehabt, hätte man von mir vermutlich ständig ein WOW gehört ;o). Das gesamte Deck des Wracks ist zerfallen, so dass man von oben sehr gut in den Innenraum hinein sehen kann. Und überall tummeln sich bunte Fische. Die Zeit verging hier viel zu schnell. Hier hätte ich sehr gerne noch 2 oder 3 mehr Tauchgänge unternommen.













Montag, 29. April 2013

Tauchen in Sint Maarten – Teil 2



Insgesamt waren wir beim ersten Tauchgang (Dive Spot: The Maze) 45 Min. auf max. 14 m unterwegs und sind dabei durch eine traumhafte Korallen-Landschaften und viele Schluchten getaucht. Wir waren begeistert von den Farben und vielen Fischen.




Unser Guide war sehr gut und hat uns viel gezeigt. Er hat regelmäßig bei allen den Luftvorrat abgefragt und als der erste bei 50 Bar war, haben wir mit dem Aufstieg begonnen. Nach 3 Min. Stopp auf 5 Metern sind wir aufgetaucht. Dann kam die Herausforderung, bei dem immer noch starken Seegang wieder heile an Bord zu kommen. Ich hatte ja auch noch meine Kamera in der Hand. Die Taucherin, die vor mir an Bord gehen sollte, hat 8 Anläufe gebraucht und ist immer wieder von der Leiter abgerutscht. Das gefährlichste ist wohl, die Leiter abzubekommen, wenn das Heck sich immer wieder aus dem Wasser hebt und senkt. Ich habe es an einem ruhigeren Moment geschafft, meine Kamera hoch zu reichen und dann die Leiter zu packen und mich hoch zu ziehen. Ich war heilfroh, als ich wieder im Boot war. Ganz schön aufregend. Für den zweiten Tauchgang haben wir uns deshalb entschieden, unsere Kameras nicht mit zu nehmen. Damit war es uns als Anfängern wohler für den Ein- und Ausstieg.





Der zweite Spot hatte eine ähnliche Korallen- und Pflanzenlandschaft wie der erste, aber es gab noch mehr Fische zu sehen. Zwei unserer Mittaucher vom ersten Tauchgang wollten wegen Seekrankheit nicht mehr mit und so sind wir ganz relaxt zu viert inkl. Guide unterwegs gewesen. Und dann haben wir unseren ersten Hai gesehen - einen ca. 2,5 m langen karibischen Riffhai, der langsam auf uns zu schwamm und uns dann von ca. 15 m Entfernung beäugte, ein wenig hin und her schwamm, um dann wieder ins Blau zu verschwinden. Das war ein wirklich tolles Erlebnis und traumhaft schön! Wir hatten gar nicht damit gerechnet, in diesem Urlaub überhaupt mal einen Hai zu sehen. Ist ja ganz klar, dass wir in diesem Moment unsere Kameras natürlich nicht dabei hatten ;o). Und während wir auf 5 m dann unseren Sicherheitsstopp gemacht haben, schwamm unter uns noch ein zweiter kleinerer Riffhai - wunderschön! Wieder an Bord waren wir total happy.




Ob Hai oder nicht - das Dive Center ist auf jeden Fall zu empfehlen und wirklich sehr professionell - perfekt für Anfänger wie uns. Als wir wieder im Hafen waren, sind wir auf das „Sharkys“ gestoßen. Ganz klar, dass wir hier erst mal einkehren mussten, um auf unser Hai-Erlebnis anzustoßen. Neben vielen tollen Taucherlebnissen blieben mir von diesem Tauch-Tag diverse blaue Flecken an Armen und Beinen vom starken Seegang auf dem Boot. Aber das war es allemal wert!




Tauchen in Sint Maarten – Teil 1


Di 9.4.2013
Insel: St. Maarten (NL)/Karibik
Ort: Philipsburg, Dive Spots: The Maze + Fish Bowl
Tauchbasis: Scuba Fun Dive Center
Tauchgänge: 2 Riff-Tauchgänge vom Boot aus
 
Das Scuba Fun Dive Center liegt direkt im Hafen von Philipsburg. Mit 20 Leuten plus 4 Dive Guides sind wir von dort aus per Boot zu den Dive Spots aufgebrochen - etwa 15 Min. Fahrt. In unserer Gruppe waren wir 5 Personen plus unserem Guide Toni. Toni hat die Buddy-Teams eingeteilt und uns dann sehr ausführlich gebrieft - zu den Handzeichen, zum Tauchplatz, zur geplanten Tiefe, zum genauen Ablauf, was zu tun ist, falls jemand Probleme bekommt, und wie wir wieder auftauchen werden.
 




Dann hat der Kapitän für alle erklärt, wie jeder ins Wasser gehen sollte - mit großem Schritt nach vorn - und wie wir auch wieder an Bord kommen - inkl. Flossen über eine Leiter. Als nächstes wurde die Ausrüstung zusammengebaut. Das ist aufgrund der beengten Platzverhältnisse auf so einem vollen Boot gar nicht so einfach. Außerdem hatten wir ganz schön Seegang und das hat es nicht gerade einfacher gemacht. Inzwischen sind auch einige Seekrank geworden und mussten erst mal die Fische füttern. Taucher sind da hart im nehmen, wie mir scheint ;o). Mal eben über die Reling beugen und weiter geht’s im Programm… Dann ging es ins Wasser. Ich war schon ein bisschen aufgeregt, wie ich rein und bei dem starken Seegang vor allem auch wieder aus dem Wasser raus kommen sollte.
 

 
Der große Schritt vorwärts hat geklappt, aber es war ganz schön schaukelig an der Oberfläche und ich war froh, als unsere Gruppe dann komplett im Wasser war und wir abtauchen konnten. Sobald wir unter Wasser waren, konnte ich entspannen. Und dann war ich auch sofort begeistert von dem, was ich da bei perfekter Sicht sehen konnte: die Pflanzen haben sich zwischen den bunten Korallen hin und her bewegt und waren umgeben von vielen bunten Fischen. Wow!
 



Als wir tiefer tauchten wurden auch wir von der Wasserbewegung immer etwas hin und her geschoben. Ich bin vorsichtshalber nicht so dicht an die Korallen ran getaucht, um nicht dagegen gedrückt zu werden.
 
 
 
 
 

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