Sonntag, 17. März 2013

Schnuppertauchen – Teil 2


Nachdem die Leihausrüstung aller Schnuppertaucher dann verstaut war, ging es gemeinsam zum Anderter Schwimmbad. Jeder durfte dort unter Anleitung von Markus seine Ausrüstung selbst zusammenbauen. Dann gingen alle 8 Schnuppertaucher mit insgesamt 4 Tauchlehrern zusammen ins Wasser.



Die Ausrüstung wurde im Wasser angezogen und anschließend wurde an der Oberfläche mit dem Kopf im Wasser und der Hand am Beckenrand erst mal das Atmen mit dem Lungenautomaten geübt.

Bernd und Markus

Christiane und Marie

Christiane und Marie

Danach sind alle nacheinander langsam abgetaucht, um vom Boden des Beckens aus dann erste Versuche zu unternehmen, die richtige Tarierung zu finden und ein wenig umher zu tauchen. Zu jeder Zeit war für jeden ein Tauchlehrer in der Nähe, der Hilfestellung gegeben hat beim Finden des Gleichgewichts, beim Tarieren und schließlich auch beim umher tauchen.

Thomas, Christiane und Marie

Alles ok bei Christiane

Die Tauchlehrerin Marie hat sich toll um Christiane gekümmert, so dass es Christiane sichtlich Spaß gemacht hat unter Wasser. Sie hat ein gutes Gefühl für die Tarierung bekommen, so dass sie ziemlich schnell einige Bahnen tauchen konnte. Ich habe mich damals nicht so geschickt angestellt bei meinem ersten Versuch ;o).


Christiane und ich

Die 45 Min. unter Wasser vergingen wie im Flug und dann war das Schnuppertauchen auch schon vorbei. Christiane hat es sehr gut gefallen und sie hat sich gut aufgehoben gefühlt. Inzwischen haben wir uns schon ein paar Mal über das Erlebnis unterhalten und es hat bei Christiane einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Mal schauen, ob für sie mehr daraus wird…

Schnuppertauchen – Teil 1

Christiane

Am letzten Wochenende habe ich meine Freundin Christiane zum Schnuppertauchen verschleppt. Seit ich mich selbst im letzten Herbst mit dem Tauch-Virus infiziert hatte, musste sie sich seitdem ständig meine Geschichten übers Tauchen anhören – ob wie wollte oder nicht ;o). Und ich dachte mir, dass sie es einfach auch mal selbst erleben müsste um zu sehen, warum ich so begeistert bin. Gesagt – getan… am Sonntag ist sie also zusammen mit ihrem Bruder Bernd in der Tauchschule vom Tauchteam WasserFest angetreten.

Insgesamt 8 Schnuppertaucher waren für diesen Tag angemeldet. Nachdem jeder seinen Gesundheits-Fragebogen und ein paar andere Formalitäten erledigt hatte, gab es eine Stunde Theorie in der Tauschschule (Thomas und ich haben uns auch mit rein geschmuggelt). Markus, der damals auch unser Tauchlehrer beim OWD war, hat alles Mögliche rund um die Technik, Tauch-Regeln und den Ablauf später im Schwimmbad erzählt. Christiane hatte sich im Vorfeld natürlich einige Gedanken gemacht und auch Bedenken gehabt – war ja schließlich eine aufregende Sache, die ihr da bevorstand. Sie hatte, wie ich damals ja auch, schon einigen Respekt davor, unter Wasser zu atmen. Aber es blieben nach der Theorie keine Fragen mehr offen und die Bedenken waren weg. Am meisten hat sie beruhigt als Markus sagte, dass jeder alles in seinem eigenen Tempo machen kann und dass selbstverständlich niemand gezwungen wird, etwas zu tun, was er nicht möchte. Und wenn jemand dann vielleicht doch nicht abtauchen möchte ist das völlig ok.

Samstag, 2. März 2013

Das wird ein tolles Tauch-Jahr

Nach inzwischen diversen Ausflügen ins Dive4life zieht es uns zum Tauchen nun aber ganz stark auch mal nach draußen… Es wird Zeit, dass es Frühling wird und wir auch mal in einen See oder ins Meer kommen…

In diesem Jahr steht auf jeden Fall ein Urlaub mit Tauchgängen im Meer auf dem Plan – mit möglichst vielen bunten Fischchen und Korallenriffen, vielleicht mal einem Hai und gerne auch Schildkröten. Eine Schildkröte unter Wasser zu sehen wäre ein echtes Highlight für mich. Bei dem Gedanken an eine mögliche Hai-Begegnung wird es mir im Moment noch etwas mulmig. Habe wohl zu viele fiese Filme gesehen. Aber es gibt ja zig verschiedene Hai-Arten und es wird einen ja nicht gleich jede anknabbern wollen ;o). Und dann wären da auch noch Wracks, die ich ganz spannend finde.

Aber auch die Ausbildung wird bei uns in diesem Jahr nicht zu kurz kommen. Wir haben uns schon für einen AOWD angemeldet und auch für einen Specialty Kurs „Deep Diver“, bei dem bis auf 40m getaucht wird. Dazu geht es dann nach Hemmoor.


Aber auch so werden wir, sobald das Wetter und die Wassertemperatur es hergeben, mal diverse Seen erkunden, die sich per Tagestour von Hannover aus erreichen lassen. Ganz oben auf unserer Liste steht dabei der Sundhäuser See in Nordhausen, in dem wir ja auch schon einmal während unseres OWD-Kurses getaucht sind. Dort gibt es ja neben diversen Fischen auch Wracks und die Unterwasserstadt Nordhusia zu entdecken, die in diesem Jahr noch weiter ausgebaut werden soll. Inzwischen haben wir durch unsere Tauchschule viele andere Taucher – auch viele Anfänger wie uns - kennen gelernt. Und ich hoffe, dass sich dadurch auch viele Gelegenheiten ergeben, sich mal zusammen mit anderen für kleine Tauchausflüge zu verabreden :o).

Donnerstag, 28. Februar 2013

Die Dekoboje – Drachen steigen lassen unter Wasser


Unseren Ausflug nach Siegburg haben wir genutzt, um mal ein bisschen mit der Dekoboje zu üben. In vielen Urlaubs-Tauchgebieten ist das ja Pflicht, wenn man im Meer vom Boot aus taucht. Und schließlich wollen wir ja auch irgend wann mal ins Meer ;o).

Das mit der Boje klingt eigentlich ganz einfach, aber das ist es gar nicht und erfordert einige Übung. Mein Problem am Wochenende war, dass ich mich meist so sehr auf die Boje konzentriert habe, dass ich beim hantieren gar nicht gemerkt habe, wie schnell ich von den 5 Metern aus plötzlich nach oben ab gegangen bin. Erst mein Computer hat mich mit wildem Piepsen erinnert, dass ich viel zu schnell aufsteige.



Nachdem ich die Boje aus meiner Jacket-Tasche gefummelt und auseinander gefaltet hatte, habe ich meinen Oktopus genommen, um die Boje mit Luft zu füllen. Gleichzeitig habe ich versucht, das Reel nicht fallen zu lassen und mit einer halben Hand auch noch meine UW-Kamera festzuhalten, die ich auch noch dabei hatte. Zuerst ist die meiste Luft an der Boje vorbei gegangen. Dann musste ich die Boje im richtigen Moment loslassen, um eben nicht mit hoch gezogen zu werden. Und natürlich dem Reel freien Lauf lassen, um mir keine heißen Finger zu holen. Da ist ganz schön Zug dahinter. Thomas ist da etwas begabter als ich.



Von einem alten Tauchhasen habe ich zwischendurch den Tipp bekommen, vorher ein bisschen negative Tarierung herzustellen, um nicht gleich wieder nach oben zu steigen. Und nach ein paar Wiederholungen war ich dann auch zufrieden mit mir.

 
 

Mittwoch, 27. Februar 2013

Ein tolles Wochenende im Dive4life


Am letzten Wochenende konnten wir endlich mal wieder ausgiebig tauchen. Mit einer Gruppe von über 20 Tauchern aus dem Tauchteam WasserFest in Hannover sind wir nach Siegburg ins Dive4life gefahren. Insgesamt 4 Tauchgänge haben Thomas und ich uns im bis zu 20 m tiefen Wasser gegönnt und die Gelegenheit genutzt, mal ein bisschen mit der Dekoboje zu üben und unsere Unterwasserkameras auszuprobieren – dazu später aber mehr.


Neben dem Tauchen selbst ist es aber auch immer richtig toll, mit den ganzen Tauchkollegen zu plaudern. Denn irgendjemand war immer gerade an einer tollen Tauchlocation im Urlaub oder es steht ein Tauchurlaub bevor. Für uns ist es immer superspannend zu hören, wie die Tauchplätze gefallen haben, welche Fische die Leute gesehen haben und was sie allgemein so beim Tauchen erlebt haben. Und spannende Orte gibt es nicht nur in exotischen Ländern, sondern sehr oft auch in Deutschland und gar nicht mal so weit weg von Hannover. Nach so einem Wochenende fährt man immer mit vielen tollen Anregungen und Ideen für kommende Tauchausflüge nach Hause. Ach, Tauchen ist einfach toll…


Und der Tag wird kommen, an dem Thomas und ich auch endlich mal die Unterwasserwelt im offenen Meer erleben werden…. denn bisher waren wir nur im Rahmen des OWD in zwei Seen unterwegs und ansonsten nur im Dive4life oder im Schwimmbad.

Hier hatte ich das Dive4life schon einmal etwas ausführlicher beschrieben für alle, die dort vielleicht auch mal tauchen wollen:
Dive4life

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